SEHENSWERTES

Unsere Führung ist in zwei Teile gegliedert. Die erste Route, die religiöse Route, besucht die religiösen Denkmäler des Dorfes. Die zweite Route, die wir „anthropologische“ Route getauft haben, konzentriert sich auf die übrigen Bauwerke im Dorf, die eher mit dem alltäglichen Leben zu tun hatten. Am Ende jeder Route empfehlen wir weitere Orte, die auch von touristischem Interesse sein können. Diese beiden Routen sind natürlich nur Vorschläge; dem Besucher steht es frei, jederzeit seine eigene Route durch das Dorf zu planen.


A- Die religiöse Route


Wir beginnen unseren Weg in der Straße calle de Sant Francesc, wo wir zu dem alten Convento de los Mínimos (Konvent der Pauliner) (1) gelangen. Gegründet im Jahr 1667, wurde der Konvent im Jahr 1722 aufwändig renoviert und neben anderen Elementen wurde der Kreuzgang angebaut. Im Jahr 1835 fiel er in bürgerliche Hände, da die Pauliner Mönche den Orden verließen. Seit 1877 ist er der Sitz des Rathauses. Das Gebäude besitzt zwei Stockwerke und ein barockes Portal.

Im Erdgeschoss sind die Fenster trichterförmig, während sie oben viereckig sind mit Kraggestein und Wetterdach. Außerdem kann man einige Kacheln mit Bildern erkennen.

Der Kreuzgang ist in barockem Stil gehalten und hat einen viereckigen, leicht trapezförmigen Grundriss. Die Säulen sitzen auf Plinthen und stützen abgeschwächte Bögen und die Kapitelle sind mit kleinen Voluten im jonischen Stil abgeschlossen. Der untere Teil ist mit Ringen und kuriosen Reliefen versehen, die abwechselnd die Mitra und den Wappenstern des Bischofs Estela zeigen. In der Mitte steht ein achteckiger Brunnen mit der Inschrift Caritas (Barmherzigkeit), der Leitspruch der Pauliner, von 1693.

An der Decke der Treppe, die zum ersten Stock des Klosters führt, kann man eine achteckige Kuppel mit dekorativen Trompeten und Engelsköpfen sehen. In dieser Etage findet man auch die Bibliothek und das Gemeindearchiv, in dem die barcella von Sineu aufbewahrt wird, ein Objekt von höchstem Wert für die Geschichte der Gemeinde. Es war das offizielle Maß, mit dem das Getreide und andere Trockenerzeugnisse Mallorcas gewogen wurden und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Es handelt sich dabei um einen kegelförmigen Bronzebehälter mit zwei Henkeln, der auf drei Beinen steht. Das Wappen von Sineu und des alten Königreichs von Mallorca sind darauf eingraviert.
Wenn wir die calle del viento nehmen, gelangen wir an das Cruz de los Muertos (Kreuz der Toten) (2) oder, wie es früher genannt wurde, das Creu d’en Rapó. Es ist hinzuzufügen, dass Dokumente gefunden wurden, in denen von diesem Kreuz als „Cruz de la Placeta d’en Rapó“ die Rede ist.

Das Kreuz wurde im Jahr 1585 aufgestellt und zeigt Elemente aus der Gotik und der Renaissance. Es handelt sich um ein lateinisches Kreuz: die Streben enden mit sternförmigen Medaillons und sind mit Pflanzenmotiven geschmückt. Im Kapitell sieht man abwechselnd vier Symbole: zwei Wappen von Sineu, das Anagramm von Jesus und das Baujahr, 1585. Dieses Kreuz, das von Rafel Guitard gebaut wurde, steht an der Kreuzung der Straßen Creu und Bous und am Beginn der calle del Cementerio. Seinen heutigen Namen verdankt es seiner Lage, denn es war früher Brauch, die Toten bis zu diesem Ort zu begleiten.

Wenn wir die calle de Sant Francesc nehmen, gelangen wir zu dem alten Convento de los Mínimo (Konvent der Pauliner)s (1). Gegründet im Jahr 1667, wurde der Konvent im Jahr 1722 umfassend renoviert und neben anderen Elementen wurde der Kreuzgang angebaut. Im Jahr 1835 fiel es in bürgerliche Hände, da die Pauliner Mönche den Orden verließen.

Seit 1877 ist es der Sitz des Rathauses. Das Gebäude besitzt zwei Stockwerke und ein barockes Portal. Im Erdgeschoss sind die Fenster trichterförmig, während sie oben viereckig sind mit Kraggestein und Wetterdach. Außerdem kann man einige Kacheln mit Bildern erkennen. Der Kreuzgang ist in barockem Stil gehalten und hat einen viereckigen, leicht trapezförmigen Grundriss. Die Säulen sitzen auf Plinthen und stützen Flachbögen und die Kapitelle sind mit kleinen Voluten im jonischen Stil abgeschlossen. Der untere Teil ist mit Ringen und kuriosen Reliefs versehen, die abwechselnd die Mitra und den Wappenstern des Bischofs Estela zeigen.

An der Decke der Treppe, die zum ersten Stock des Klosters führt, kann man eine achteckige Kuppel mit dekorativen Trompeten und Engelsköpfen sehen. In dieser Etage findet man auch die Bibliothek und das Gemeindearchiv, in dem die barcella von Sineu aufbewahrt wird, ein Objekt von höchstem Wert für die Geschichte der Gemeinde. Es war das offizielle Maß, mit dem das Getreide und andere Trockenerzeugnisse Mallorcas gewogen wurden und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Es handelt sich dabei um einen kegelförmigen Bronzebehälter mit zwei Henkeln, der auf drei Beinen steht. Das Wappen von Sineu und des alten Königreichs von Mallorca sind darauf eingraviert.

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